Goldener Schnitt


Franz Joachim Zimmermann
Kaarst am Niederrhein

Goldener Schnitt

Top Resultate in der Gestaltung gemäß Goldener Schnitt erzielt man mit einem Goldenen Zirkel.
Durch einfaches Abgreifen der Strecken kann die optimale Größe der Elemente festgestellt werden.

Gestaltung, Struktur und Form

Gestaltung, Struktur und Form sind die Kernthemen von Goldener Schnitt Niederrhein.
Gestaltung begegnet dem Menschen von vielen Seiten. Es gibt die akustische, die haptische und die visuelle Gestaltung. Die akustische Gestaltung dient hauptsächlich der Stimmungsverstärkung. Beim Hören von Orgelmusik entstehen vor dem geistigen Auge häufig Kirchenszenen. Beim Ertasten von Steinen werden die Steinfarben hinzu phantasiert. Beim Befühlen von Fell wird das ganze Tier erahnt.
Struktur und Form lassen demnach auf die gesamte Erscheinung des Objekts schließen. Der wesentlichste Sinn ist das Sehen. Selbst sehbehinderte Menschen schildern optische Szenen, wenn sie Geräusche beschreiben. Die visuelle Gestaltung stellt somit den wichtigsten Gestaltungsaspekt dar. Bilder gelangen durch das Auge in die Sehnerven. Das ist den meisten Menschen noch verständlich.

Interessanter ist jedoch die Fragestellung, ob das betrachtete Bild komplett als ein Bild in das Gehirn gelangt, quasi als ein riesiger Farbklecks.
Oder sind es vielmehr jede Menge kleine Einzelbilder, Fragmente, die da durch die Nervenbahnen gejagt werden?
Wenn es denn so ist, dann müssen die Einzelteile nach einer bestimmten Regel „gescannt“ werden.
Damit sie später im weiteren Bereich des Großhirns wieder sinnvoll zum Großbild zusammengefügt werden können, ist ein systematisches Durchschreiten eines Prozesses nötig. Während der primären Stufen dieses Bildverarbeitungsprozesses muss schon instinktiv das gesehene Bild bewertet werden können. Auch jetzt, beim ersten Verarbeiten visueller Fragmente des Gesamtbildes werden Struktur und Form als Hinweis auf den ganzen Inhalt des betrachteten Objekts genutzt.


Seit Ur-Zeiten die gleichen Parameter

Bei jeder Bewertung eines sichtbaren Dings oder einer Szene gelten seit Ur-Zeiten die gleichen Parameter. Kennen wir das Ding bereits? Hat es sichtbare Signale als Hinweise auf den Inhalt? Ist es gut oder schlecht für uns?
Die erste Frage nach der Bekanntheit wird durch die Sehgewohnheit beantwortet.

Proportion Goldener Schnitt

Da die meisten Dinge, die seit Kindertagen gesehen werden, natürliche Formen haben, sind Strukturmaße aus der Natur dem Menschen sehr vertraut. In der Natur ist der Goldene Schnitt das Maß der Struktur schlechthin. An uns selbst, an unseren Gliedmaßen und unserem Körperbau ist die Proportion Goldener Schnitt gut ablesbar. Objekte, die nach dem Goldenen Schnitt gegliedert sind, werden von Menschen somit bereits auf den ersten Blick als vertraut bewertet. Danach werden die Farben und ihre Symbolkraft gewertet. Der dritte Aspekt ist dann die Bewegung des betrachteten Körpers. Bewegt er sich weg von uns, so könnte es Beute sein. Kommt er schnell auf uns zu, kann dies Gefahr bedeuten.
Spätestens hier kann gesagt werden, dass die Maßstäbe unserer Bildbewertung, vielmehr der Prozess „visuelle Wahrnehmung“ sehr tief in uns verwurzelt ist.
Gestaltung, Struktur und Form gemäß den Proportionen Goldener Schnitt bedienen die elementaren Erwartungen des Menschen, am Niederrhein und überall.

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